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SAP "add" 27.12.2002
HSBC Investmentbank
Die Analysten der HSBC Investmentbank stufen die Aktie von SAP (WKN 716460) unverändert mit „add“ ein.
Alle IT-Unternehmen hätten das Jahr 2002 falsch eingeschätzt und seien daher mit optimistischen Budgets ins Jahr gestartet. Keines hätte seine ursprünglichen Umsatzziele erreicht. Im zweiten Halbjahr 2002 sei stark an der Reduzierung der operativen Kosten gearbeitet worden. Die Produktivität im Sektor sei nur deshalb gestiegen, da die Mitarbeiterzahlen schneller abgenommen hätten als die Umsätze. Die momentane Visibilität sei sehr schwach und traditionelle Indikatoren (z.B. book-to-bill) seien derzeit nicht zu gebrauchen.
Obwohl sehr wenige Unternehmen einen Ausblick auf 2003 gewagt hätten, dürfte sich das Jahr sehr ähnlich wie das laufende entwickeln, was die IT-Ausgaben betreffe. Trotz Kostensenkungen und Mitarbeiterentlassungen sei kein IT-Unternehmen in Europa für einen 10%igen Rückgang der IT-Budgets bereit. Dies sei zwar nicht das favorisierte Szenario für das kommende Jahr, doch die Volatilität der IT-Ausgaben sei derzeit so hoch, dass dies nicht vollkommen ausgeschlossen werden sollte.
In einem solchen Umfeld würden Unternehmen, mit einem hohen Verschuldungsgrad Probleme haben, liquide Mittel zu finden, um die Restrukturierungsprogramme weiter umsetzen zu können. Das Liquiditätsrisiko stelle eine der größten Bedrohungen im Sektor dar, da eine Insolvenz einen extrem negativen Einfluss auf das Sentiment hätte. Banken seien zunehmend zurückhaltender, was die Vergabe neuer Kreditlinien für Player in diesem Sektor angehe.
Insofern seien Unternehmen im Sektor zu bevorzugen, die stark an ihrer Kostenbasis gearbeitet hätten und über eine starke Bilanz verfügen würden. Unter den IT-Software Playern scheine SAP momentan ein sicherer Wette zu sein. Das Aufwärtspotenzial erscheine jedoch begrenzt.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von HSBC die Aktie von SAP weiterhin aufzustocken.
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